Kalte Schere

 

Heisse Schere

 

Auf den Bildern sehen Sie, dass oben die Kanten aufgerauht sind. Hier wurde mit kalter Scheere gearbeitet. Unten hingegen sieht man, dass die Haarspitzen sauber abschließen und keine Einreißfläche geboten wird. Der Grund liegt im Schnitt mit der heissen Scheere.

Heisse Schere

 

Wie bei jeder "Krankheit” ist Vorbeugung meistens effektiver als Akut-Behandlungen. Daher ist es auch einfacher Spliss zu vermeiden, als Spliss-Haare wieder gesund zu bekommen. Die heiße Schere verhindert Spliss, indem es einen absolut sauberen Abschnitt der Haare garantiert.

 

Bei einer normalen Schere, behalten die Haarspitzen eine aufgerauhte Oberfläche und drohen bei Beanspruchung wieder aufzubrechen. Dieses Risiko besteht, weil normale Scheren das Haar nicht hundertprozentig glatt abschneiden können. Die Schnittflächen bleiben rauh, und brechen bei Belastung durch Wind und Sonne leicht wieder auf.

 

Ein Schnitt mit der heißen Schere bewirkt, dass die Schnittflächen nicht rauh zurückbleiben. Die Hitze am Schnittpunkt der Klingen versiegelt das Haar und hinterlässt eine hundertprozentig saubere Kante. Durch die versiegelten Spitzen fallen keine Pigmente mehr aus. Das ausbleichen der Spitzen wird vermieden und gefärbte Haare behalten damit länger die Brillianz. Das Haar bleibt auch bei Belastung stabil. Nur wenige Friseure führen die heiße Schere, wegen der hohen Anschaffungskosten. Hier müssen Sie evtl. ein wenig in Ihrer Umgebung nachfragen.

 

Dem Spliss-Problem wird damit von Anfang an entgegengewirkt.

 

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